Akkus

Die Stromversorgung eines Handys (oder auch anderen kabellosen Geräten) erfolgt über einen sogenannten Akkumulator, kurz Akku genannt. Dieses ist mit einer aufladbaren Batterie zu vergleichen – ein Speicher für elektrische Energie. Jeder Hersteller verwendet verschiedene Akkus, je nach Modell und Kapazitätsbedarf. Neu gekaufte Akkus haben normalerweise nur eine sehr geringe Ladefülle oder sind komplett leer. Die ersten 3 Ladevorgänge sollten daher bis zu 14 Stunden dauern, um die vollständige Kapazität zu erreichen. Es ist möglich, dass ein Handy beim ersten Ladevorgang zu früh anzeigt, dass das Akku vollgeladen ist. Dies sollte ignoriert und das Akku weiter geladen werden.

Überhitzung

In der Regel ist es nicht möglich, dass Handy-Akkus überhitzen. Die Handys und die Ladegeräte haben einen Überspannungsschutz. Dieser Überspannungsschutz ist nicht mehr unbedingt gewährleistet, wenn das Handy, bzw. das Zubehör unzumutbaren äußeren Einflüssen wie Hitze, Kälte oder Flüssigkeit ausgesetzt ist / war oder wenn keine Original-Teile verwendet werden.

Standby-Zeit

Die Standby-Zeit eines Handy-Akkus kann durch folgende Vorgänge beeinflusst werden:
Ständiges Wechseln der Funkzelle, eingeschaltetes Bluetooth, telefonieren, SMS schreiben, MP3-Player bzw. Radio hören, fotografieren und ständiges Zwischenladen. Nicht vollständiges Entladen und kurzfristiges Zwischenladen verursacht eine sogenannte “Übermüdung” des Handy-Akkus. Dadurch nimmt die Standby-Zeit ab. Hier sollte das Akku wie bei den ersten 3 Ladegängen 14 Stunden geladen werden.

In der Mobilkommunikation und bei tragbaren Geräten werden häufig NiCd-Akkus, NiMH-Akkus und diverse Lithium- Akkus eingesetzt. Am bekanntesten sind der Lithium-Ionen-Akku und der Lithium-Polymer-Akku, da diese eine kompakte Bauweise haben.